01..08.2005
Vorletztes Wochenende traf ich mich mit Steps und
seinem Monsterkart in Belleben. Es war ein herrliches Wochenende. Endlich traf
ich in live, wir kannten uns eigentlich nur via Email, und haben dabei festgestellt,
dass wir ziemlich vieles gemein haben (abgesehen von dem 4-Zylinderkart). Wir
trafen Freitag Nacht dort ein, tranken ein paar Bier zusammen mit Sven (Geschäftsführer
der Kartbahn Belleben) und gingen dann irgendwann in die Falle.
Die Karts luden wir Samstag früh ab und betrachteten sie gegenseitig. Sehr
beeindruckend was Steps da so hingelegt hat, alle Achtung, er versteht was vom
Schrauben und konstruieren.
Nach dem Frühstück haben wir uns dann für die ersten Runden bereit
gemacht. Ich war echt gespannt, ob sich meine Änderungen an MadMax verbesserungen
bringen würden. Ich hatte die Bremsanlage modifiziert, in Oschersleben
ließ die Bremsleistung zu wünschen übrig. Ich stellte allerdings
fest, dass die Hebelei von mir nicht den vollen Kolbenweg zuließ. Das
hatte ich abgeändert. Desweiteren hatte ich Probleme mit der Kühlung,
der wandernden Hinterachse und des Kettenrades, und die Lenkung war für
die höheren Geschwindigkeiten zu direkt. Jedes Augenzwinkern brachte ein
Spurwechsel mit sich. Achja, und mein Motorversteller war einfach weggeknickt.
Scheint ja doch ein bißchen Leistung vorhanden zu sein.
Nun ja, das wandern der Achse und des Kettenrades
habe ich durch fertigung passender Rohre, die über die Achse zwischen Radstern
und Lager geschoben werden, verhindert. Ebenso beim Kettenrad. Die thermishen
Probleme habe ich immer noch nicht im Griff, ich habe jetzt den Überlaufbehälter
höher gesetzt, wegen der Vermutung, dass sich ein Luftblase im Kühlsystem
des Kopfes aufhält. Zusätzlich habe ich einen Ventilator am Kühler
angebaut, der ständig mitläuft. Fahrtwind findet den Weg nicht dahin.
Die Kunst dabei war das Ding am Kühler zu befestigen. Dort sind keine Halterungen
vorhanden, also habe ich 2 U-Profile benutzt um den Ventilator zu befestigen.
Ausserdem habe ich eine Idee gehabt, wie ich den original Tacho anschliessen
kann. Dazu verwende ich die Tachoschnecke der FZR600, ich habe mir eine Achse
mit Lager anfertigen lassen, das ganze am Rahmen vor der Hinterachse festgeschraubt
und mit Gummiriemen von der Hinterachse verbunden. Funktioniert sogar.
Die Abstützung des Motors zur Hinterachse sieht man auf den unteren Bildern.
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Zum Schluß kommen noch Werbeufkleber meines Sponsors an den Heckflügel. Dafür bekomme ich auch 2 Satz Reifen spendiert